Wir gestalten unsere Zukunft
Rohstoffbildung mit Pflanzen

für eine lebenswerte Zukunft

Investitionen in der Landwirtschaft sind vor allem unter den sog. „Millennials“ (Generation Y) stark nachgefragt. Der amerikanische Großinvestor Jim Rogers (US-amerikanischer Hedgefonds-Manager und Schriftsteller) rät seit dem Lehmann Brother Skandal dazu, Ackerland zu kaufen. Es ist leicht verständlich, sauber, nachhaltig und mit hohem Wertzuwachs verbunden. Denn es handelt sich um ein endliches Gut, das immer mehr Menschen aber auch Tiere ernähren muss, nicht nachwächst sowie nicht vermehrt werden kann.

 

Die anhaltenden Probleme der immer noch nicht ausgeheilten 2009er Weltfinanzkrise und der aktuellen Krisensituation durch COVID-19, gekennzeichnet von dauerhaft niedrigen Zinsen aufgrund einer inzwischen unkontrollierbaren Geldmengenausweitung aller Zentral- und Bundesbanken der Welt, bringen die Anleger auf ihrer Suche nach Sicherheit und Verständlichkeit auf den Boden der Tatsachen und das sogar WORTWÖRTLICH.

Bioökonomie bekommt unter den oben genannten Vorzeichen eine völlig neue Bedeutung. Corona-Krise und Klimawandel gepaart mit rasant steigender Angst vor Geldverlustszenarien, immer häufiger gezeigte Horrorbilder von weltweiten Klimakatastrophen, daraus resultierenden Flüchtlingsströmen, Wasserverschmutzung, Düngeskandale und Tierquälerei in Viehzuchtanlagen belegen eindeutig akuten Handlungszwang für alle Menschen dieser Welt. Es ist nicht 5 vor 12, es ist längst nach 12! 

Längst bekannt sind uns auch Bilder von Plastikbergen und ausgemergelten Walen, die verhungert mit Unmengen von Plastikabfällen im Magendarmtrakt an Land gespült werden. Mehr als genug Potenzial also, sich auch als Investor alternativen Ideen in diesem Bereich zu öffnen, einzugreifen und mit dem investierten Kapital wirksam zu einem positiven Wandel beizutragen. Besonders interessant hierbei ist, dass niemand dafür auf Rendite verzichten muss. Längst gibt es für Arbeiten im Bereich Nachhaltigkeit gute bis sehr gute Renditemöglichkeiten, die sogar zweistellig ausfallen können.

Eine Studie empfiehlt mehr Investitionen in Landwirtschaft und Infrastruktur, um dem Klimawandel angemessen entgegen zu treten. Das schütze Menschen – und zahle sich ebenfalls wirtschaftlich aus. Investitionen, die sich dem Klimawandel entgegenstellen sind dieser  Studie zufolge geboten wie auch lukrativ. Zu diesem Schluss kommt ein Papier der Globalen Kommission für Anpassung, die u. a. von ehemals UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, Weltbank-Chefin Kristalina Georgieva, Milliardär Bill Gates und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) unterstützt wird. Man schätze, so Ban wörtlich, dass Investitionen von 1,9 Billionen Dollar in die klimatische Widerstandsfähigkeit bis 2030 einen Nettogewinn von sieben Billionen generieren werden. 

Investitionen in Landwirtschaft sind vor allem leicht verständlich. Fast jeder hat schon einmal ein Samenkorn in den Boden oder in ein Pflanzgefäß gegeben und interessiert zugeschaut, wie sich in wenigen Tagen unter Zugabe von Wasser, Wärme und Licht ein Pflänzlein herausgebildet hat. Das Grundprinzip dahinter ist quasi kinderleicht und einfach zu verstehen.

Nachwachsende Rohstoffe bilden eine besondere Produktkategorie, die auch als lukrative Investmentmöglichkeit sehr gut abschneidet. Sie entziehen sich gänzlich der Spekulation – wie auf Aktienmärkten üblich – aber auch derer im Nahrungsmittelbereich und werden von uns bevorzugt und hervorgehoben.

 

Auszug aus Wikipedia: Nachwachsende Rohstoffe (abgekürzt NawaRo, Nawaro oder NR) sind organische Rohstoffe, die aus land- und forstwirtschaftlicher Produktion stammen und vom Menschen zielgerichtet für weiterführende Anwendungszwecke außerhalb des Nahrungs- und Futterbereiches verwendet werden.

 

Vielleicht erinnern sie sich noch, das traditionelle Werkstoffe der Menschheit einstmals Holz, Leder, Wolle und Metalle waren? Wer hätte gedacht, dass das uns inzwischen zum ernsthaften Problem mutierte Weltheilmittel „Plastik“ erst um das Jahr 1856 Einzug in unser Leben hielt und inzwischen gefährliche Ausmaße angenommen hat, die sich sogar im menschlichen Stuhl wiederfinden lassen? 

Jede Sekunde werden weltweit 10 Tonnen Kunststoff produziert, unumstritten ein Umstand der massiv nach ökologisch sinnvollen Alternativen mahnt. Es gibt seit Jahrzehnten Forschung und auch schon verwertbare Ideen Plastik durch Bioplastik zu ersetzen. Der Grundstoff dafür? Lignin!

Lignine machen zwischen 20 und 30 % der Trockenmasse verholzter Pflanzen aus und gehören neben der Cellulose und dem Chitin zu den häufigsten organischen Verbindungen der Erde. Laut Angaben von Wikipedia wird die Gesamtproduktion der Lignine auf etwa 20 Milliarden Tonnen pro Jahr geschätzt.

Eine schöne Vision wäre doch eine Zukunft, in der Ihr Handy, Computer und Co. aus Holz, Miscanthus und/oder Hanf hergestellt werden könnte – als umweltfreundliche Alternative zu der üblichen Verfahrensweise Plastik als Gehäuse zu verwenden.

Nachwachsende Rohstoffe halten bereits Einzug in der Industrie. Der Trend heißt z. B. plant bottle und ersetzt schon heute bis zu 14% Plastik mit Grundstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen.

Viele Produktionsbereiche können schon heute und noch mehr in den kommenden Jahrzehnten einen echten Strukturwandel vollziehen. NAWAROS, die vielfältig verwendet werden können, sind u. a. Hanf, Miscanthus und Lupine. Diese drei Pflanzen haben jedoch noch mehr Vorzüge. So wirken sie als stark humusbildend, Grundwasser anhebend und hoch basisch. Damit sind sie hervorragende Wirkpflanzen gegen die europaweite Bodenübersäuerung. Miscanthus und Hanf können nicht nur vielfältig weiterverarbeitet werden, sondern gehören zu jenen Pflanzen, die in der Lage sind, stark verseuchte – in zahlreichen Versuchen bewiesen – sowie strahlenbelastete Böden zu neutralisieren und entgiften.

Ein weiterer Vorzug von Hanf besteht gegenüber Stahl, so verfügt er über eine stärkere Struktur und bleibt dennoch biegsamer. So versteht sich auch der Bau des ersten Hanfflugzeugs, das – von einem kanadischen Cannabisunternehmen gefertigt – sogar mit Hanf-Biokraftstoff geflogen werden kann.

Die Liste der nachhaltigen Gründe ließe sich noch fortführen und zeigt umfangreich auf, dass lohnenswerte Investitionen im Bereich nachwachsender Rohstoffe zu tätigen langfristig und ertragsreich möglich ist und zudem ein Investment in ökologisch wertvolle Ideen von zukunftsgestaltenden Firmen.

 

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